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Monatsveranstaltung April:
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Das altehrwürdige Hoghehus erlebte am sonnig-warmen 02. Mai, mal wieder
eine sehr interessante aber auch Kontroversen auslösende Monatsveranstaltung,
durchgeführt erstmalig vom neugegründeten AK Stadtentwicklung.
Pünktlich um 19:07 Uhr eröffnete Kim Anton nicht nur als Lübecks
Vorstandssprecher sondern auch als Mitglied des AK Stadtentwicklung die
Veranstaltung, zu der gut 30 Mitglieder, deren Partner und Gäste den
Weg in die Lübecker Altstadt am Rande des eigentlich schönsten
Platzes Lübecks gefunden hatten.
Der Senator für Stadtplanung der Hansestadt Lübeck, Herr Dr.
Volker Zahn, referierte gut 60 Minuten zu 150 Jahren Historie der Entwicklung
unserer Heimatstadt und seinen aktuellen Vorstellungen von Qualität
in der Stadtentwicklung und deren Perspektiven für die kommenden
Generationen. Von den Anfängen der Stadt-"Entwicklung" in Lübeck
spricht man seit ca. 1864, als die Öffnung der Torsperre zu tatsächlicher
Entwicklung außerhalb der Altstadtinsel führte; das erste Zentrum
außerhalb bildete sich auf der mittleren Wallhalbinsel rund um den
Bahnhof. Die heutige Ausprägung ist nun gekennzeichnet durch die Strategien zur Bewältigung des Flüchtlingsstrom aus den östlichen Reichsgebieten nach Ende des Zweiten Weltkrieges mit fast einer Verdoppelung der Einwohnerzahl auf 250.000. Lübeck ist heute nun die deutsche Stadt mit der höchsten Dichte an älteren Mitbewohnern, Tendenz steigend und dem drastischen Strukturwandel weg vom verarbeitenden (Industrie-) Gewerbe hin zu einem Dienstleistungsstandort, der durch den Fall der Mauer sein Einzugsgebiet auf 550.000 Menschen in einen ca. 50 km Umkreis weiß. Der anschließende "Dia-Bilder-Flug" zeigte alle wesentlichen städtebaulichen Entwicklungen, von Wohnbebauung über Dienstleistungs- hin zu Gewerbeinfrastruktur und leitet in die Diskussion über, die sich von Dr. Zahns Anspruch von "Qualität und guter Architektur" über die "mangelhafte Einzelhandelspräsentation", dem "Verkehrskonzept Innenstadt" hin zum Ausbau der Lübecker Häfen zog und erst weit nach 22:00 Uhr ausklang. Aus Sicht des Ak's kann man nur sagen, für dieses Jahr ist genügend an Ansätzen geboten worden, um weitere interne und externe Veranstaltungen problemlos "füllen" zu können. Jörg Kaminski
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